Ausschreibung:
Die Fähigkeit, Geschichten so zu erzählen, dass der oder die Zuhörer ihre volle Aufmerksamkeit darauf verwenden, sie zu hören, ist grundsätzlich in jedem Menschen vorhanden. Erste Erzählkompetenz wird gleichzeitig mit der Sprache erworben und in der Folgezeit durch die Bezugspersonen und andere Zuhörer gefördert oder blockiert.
Der Ansatz des Workshops ist es, abseits von technischen, theatralen oder sprecherzieherischen Herangehensweisen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Freude am eigenen Erzählen entdecken zu lassen und zum spielerischen Umgang mit narrativen Strukturen und Inhalten anzuregen. Alle Erzählübungen und Aufgabenstellungen lassen sich auch direkt in der Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren jeweiligen Zielgruppen verwenden. Inhalte:
- Aufwärmübungen, Spiele zur Auflockerung
- Übung zum grundlegenden Prozess des Erzählens: die doppelte Übertragung
- Einmal hören, einmal erzählen: Erzählspiel in Zweiergruppen
- Übung zum dramaturgischen Aufbau von Geschichten
- Die Geschichtenwürfel: spielerischer Umgang mit Motiven der Volksmärchen
- Eine Frage der Perspektive: Experimente mit der Erzählhaltung
- Geschichtentauschbörse: Gegenstände erzählen
- (je nach Zeit und Teilnehmerzahl) Orte und Worte: Geschichten erfinden und präsentieren
Die Arbeit findet abwechselnd im großen Kreis mit der ganzen Gruppe (elementare Schritte) und in Kleingruppen (zwei oder drei Personen) statt. Die Ergebnisse der Kleingruppenarbeit werden möglichst der ganzen Gruppe präsentiert.
Mehr zum Referenten unter www.ellrodt.de
